Melaten - ein Friedhof und seine Geschichte(n)

Melaten - ein Friedhof und seine Geschichte(n)


Der Melatenfriedhof, einst aus gutem Grund weit vor den Toren der Stadt gelegen, ist zwar nicht der größte, aber sicher der schönste Friedhof von Köln. Hier wurden einst die Leprakranken (die Maladen, daher der Name) versorgt, später diente dieser Ort als Richtstätte. Die Franzosen wiederum verfügten nach ihrem Einzug 1794, dass die Toten wieder außerhalb der Stadt beerdigt sein müssen. Niemand geringerer als Franz Ferdinand Wallraf entwarf den Plan nach Vorbild des Friedhofs Père Lachaise in Paris.

Oben links: Maria Clementine Martin (die "Klosterfrau"), oben Mitte: Grabmal von Siegbert Hahn und Dr. Peter Guckel, oben rechts: der "falsche" Lehrer Welsch, unten links: Bärbel und Jupp Schmitz, unten rechts: Kriegsgräber

Melaten ist heute bekannt vor allem für die vielen Prominenten aus Politik, Kunst, Karneval und dem Wirtschaftsleben. Daneben gibt es aber zahlreiche Grabstätten, die ihre ganz eigenen Geschichten erzählen. Ihnen dieses alles näher zu bringen ist das eigentliche Anliegen dieser Tour. Hinzu kommen die wichtigsten Informationen über die Entwicklung des  Friedhofs bis in die heutige Zeit. Bitte vergessen Sie nicht: Sie bewegen sich in einer parkähnlichen Landschaft, so dass Sie während des zweistündigen Rundganges eine kleine Auszeit vom Alltag nehmen können.

Bekannte Namen und ein Kuriosum: Die Grabstätten der Familie Millowitsch und des Schriftstellers Heinz G. Konsalik (oben), ein Grabstein in Form eines Handys, auf der Mittelachse (auch "Millionärsallee" genannt) die Grabstätte der Familie Becker ("Gaffel") und die Gruft von Käthe und Willi Ostermann (unten, v.l.n.r.)


Treffpunkt und Preise


"Melaten - ein Friedhof und seine Geschichte" beginnt am Haupttor an der Aachener Straße, in der Nähe Haltestelle der KVB-Linie 1

 

Die Führung dauert etwa zwei Stunden. 

Preise:

 

bis 10 Personen: € 160,--

11-15 Personen: € 180,--

bis 20 Personen: € 200,--