Köln von oben - ohne Schweiß

533 Stufen auf engen Wendeltreppen zu bewältigen um die Stadt am Rhein von oben zu sehen - das ist vielen Besuchern, Einheimischen und Immis einfach zu viel. Auf der "Schäl Sick", also in Deutz, gibt es jedoch eine Alternative, die es auch den Gebrechlichen, Unsportlichen und Bequemen ermöglicht, einen Blick aus luftiger Höhe auf Köln zu werfen: die Rede ist vom KölnTriangle, manchmal auch (fälschlicherweise), LVR-Turm genannt (Bauherr waren seinerzeit die Rheinischen Versorgungskassen, deren Träger der Landschaftsverband Rheinland = LVR ist). Das Gebäude, das in seiner Grundform ein Dreieck darstellt, wurde 2006 eingeweiht.

Ein Expressaufzug katapultiert die Besucher in wenigen Sekunden auf die Aussichtsplattform in 103,5 m Höhe, die Fahrt hinauf kostet € 3,-- pro Person (Gruppen ab 5 Personen: € 2,50 pro Person).  In Spitzenzeiten sollte etwas Wartezeit einkalkuliert werden, sowohl hinauf als auch wieder herunter.


Beim Betreten der Plattform fällt der erste Blick auf die bekannte Silhouette von Köln mit seinem Dom, dem Fernsehturm "Colonius" und dem höchsten Bürogebäude der Stadt, dem Mediaturm (148,5 m). Unten fließt majestätisch der Rhein vorbei, natürlich ist auch die Hohenzollernbrücke mit ihren Zig-Tausend Schlössern  zu sehen.


Ein kleiner Rundgang im Uhrzeigersinn:  Messegelände  mit dem Bahnhof Köln Messe/Deutz, die Lanxess-Arena mit dem Technischen Rathaus, Blick in Richtung Süden und Alt. St. Heribert)


Ein Blick in der Gebäudemitte nach oben zeigt die fest installierte Kamera, die allabendlich das Köln-Panorama in der "Aktuellen Stunde" des WDR (18:45 Uhr bis 19:30 Uhr) liefert.